Kroatien - Zeitlose mediterrane Schönheit!

Wissenswertes über Kroatien

Besichtigungen / Unterhaltung:
In den Nationalparks und Naturschutzgebieten können Sie wandern, klettern, sich in glasklaren Gebirgsseen erfrischen, seltene Insekten und Vögel beobachten...
In den alten Küstenstädten dagegen können Sie durch verwinkelte Gassen schlendern, Galerien, Kirchen und interessante Baudenkmäler besuchen.
Zu schauen und zu entdecken gibt es in Kroatien unendlich viel.
Viele Konzerte und Theaterveranstaltungen finden im Freien statt.
Oft wird die malerische Altstadt als Kulisse genutzt.
Berühmt sind die Sommerfestspiele in Dubrovnik jedes Jahr im Juli und August.

Strand & Sport
Kroatien ist ein Land der Ballspiele. In fast jedem Hinterhof spielen Kinder Basket- und Fußball, am Strand Volleyball und im Wasser natürlich Wasserball.
In vielen Küstenorten finden sonntags Wasserball-Turniere statt.
Doch nicht genug des Sports: Viele Hotels verfügen über Fitnessstudios und Tennis- und Golfplätze. Sie bieten darüber hinaus alle populären Sportarten an.
Im "turist biro" vor Ort können Sie näheres über Sportangebote und Sportanlagen erfahren.

Mit Kindern unterwegs
Kroaten sind sehr kinderfreundlich, ihr Umgang mit Kindern ist unkompliziert und herzlich. Kroatische Kinder spielen gerne in Gruppen, sind offen für neue Mitspieler und bemühen sich die Sprachschwierigkeiten auf phantasievolle Weise zu überwinden.

Einkaufen
Kroatiens Nahrungsmittelversorgung hat sich dem europäischen Standard angepasst. Überall finden Sie Supermärkte ("Discount") die durchgehend geöffnet haben und wo Sie im Grunde alles einkaufen können, was Ihr Urlauberherz begehrt. Wenn Sie sich aber nicht nur wie zu Hause fühlen möchten und offen für örtliche Spezialitäten sind, sollten Sie unbedingt einen der Bauernmärkte ("trznica") besuchen.

Essen und Trinken
Die Kroatische Küche ist ausgesprochen vielfältig - und jede Region hat ihre eigene Küche: Wie wär´s einmal mit hauchdünnem dalmatinischen Rohschinken, Käse, selbstgebackenem Brot und gekeltertem Wein? Oder bevorzugen Sie eher die kontinentale Küche mit ihren deftigen Fleisch- und Wurstspezialitäten? Leichteres bietet die Speisekarte der Küstenregion mit einem riesigen Angebot an Fischen, Meeresfrüchten und kurz gedünstetem Gemüse...

Mehr erfahren auf: www.croatia.hr

Geschichte Kroatiens

Entstehung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen (1918-1941)
Kroatien begann sich nach Ende des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 aus der österreichisch-ungarischen Monarchie zu lösen. Italienische Truppen begannen daraufhin mit der Besetzung von kroatischen Gebieten längs der Ostküste der Adria, da Italien im Londoner Vertrag von 1915 deren Annexion zugesagt worden war. Angesichts dessen beschloss der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben Ende November 1918 die sofortige Vereinigung Kroatiens mit dem Königreich Serbien, woraus dann das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen entstand. Viele Kroaten lehnten aber die monarchistische Staatsform ab, fühlten sich benachteiligt und verlangten für Kroatien die Gründung einer Republik. Dazu kam, dass die Verfassung eine zentralistische Staatsorganisation und die Auflösung der historischen Provinzen vorsah, was den Serben als zahlenmäßig größtem Volk de facto die Vorherrschaft sicherte.

1929 löste König Aleksandar I. das Parlament auf und benannte den Staat in Königreich Jugoslawien um. Er regierte diktatorisch vorwiegend mit Hilfe serbischer Offiziere. Als Reaktion hierauf gründete Ante Pavelic die von Mussolini unterstützte faschistische Ustaša-Bewegung.

Kroatien während des Zweiten Weltkrieges
Vier Tage nach dem Überfall Deutschlands auf das Königreich Jugoslawien marschierte am 10. April 1941 die Wehrmacht in Zagreb ein. Kroatien wurde zum deutschen Vasallenstaat. Mit deutscher Unterstützung riefen die Ustaša den Unabhängigen Staat Kroatien (Nezavisna država Hrvatska/NDH) aus. Sie errichteten eine faschistische Diktatur unter Ante Pavelic, welche Serben, Juden, Roma und kroatische Antifaschisten systematisch verfolgte und ermordete. Demokratische Wahlen, die das Ustaša-Regime vor dem kroatischen Volk legitimiert hätten, wurden nicht abgehalten. Vom Sommer 1941 an begann ein bewaffneter Aufstand der kroatischen Kommunisten gegen das Ustaša-Regime, die als Teil der jugoslawischen Partisanenbewegung im Laufe der Jahre 1942 und 1943 einen großen Teil des Landes unter ihre Kontrolle bringen konnten.

Kroatien als Teil Jugoslawiens (1945-1991)
Nach Kriegsende wurde Kroatien eine von sechs Teilrepubliken (Sozialistische Republik Kroatien) der neu gegründeten Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, ab 1963 Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (SFRJ), unter der Regierung Josip Broz Tito.
Im Jahre 1971 wird die Protest- und Reformbewegung Kroatischer Frühling niedergeschlagen. Nach dem Tod Titos 1980 nahmen die Spannungen zwischen Kroatien und der von Serben dominierten jugoslawischen Regierung zu. Ende der achtziger Jahre hatten sich aus den Bestrebungen nach mehr Autonomie die Forderungen nach der Unabhängigkeit von Jugoslawien entwickelt. Der Kroate Franjo Tudjman, der an der Seite Titos gegen das Ustascha-Regime gekämpft hatte, erlangte bei der kroatischen Bevölkerung großen Zuspruch. Nachdem die geschwächte jugoslawische Regierung ein Mehrparteiensystem zugelassen hatte, gründete Tudjman 1990 die Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ), die bald den Charakter einer Volkspartei annahm. Seine Forderung nach einem unabhängigen Kroatien löste bei den Serbischstämmigen, die laut damaliger Verfassung das zweite Staatsvolk darstellten, Proteste aus, doch die HDZ gewann bei den Wahlen die Mehrheit der Parlamentssitze, und Tudjman wurde zum Präsidenten gewählt.

Unabhängigkeitskrieg Kroatiens (1991-1995)
In der Folge eines abgehaltenen Referendum über die Unabhängigkeit Kroatiens, in dem 93,2 % der Wahlberechtigten für die Souveränität stimmten (bei einer Wahlbeteiligung von 93,5 %), erklärte Kroatien im Juni 1991 unter Franjo Tudman seine Unabhängigkeit. Die internationale Anerkennung folgte vom 15. Januar 1992 an. Der Wechsel von der Einparteiendiktatur hin zur parlamentarischen Demokratie erfolgte ohne Zwischenfälle.
Die de facto von Serbien dominierte Jugoslawische Volksarmee versuchte die Unabhängigkeitsbestrebungen militärisch niederzuwerfen. Der militärische Versuch, kroatische Gebiete sowohl mit großem als auch geringem Anteil an serbischer Bevölkerung von Kroatien abzuspalten und mittelfristig an Serbien anzugliedern, mündete in dem fast vier Jahre andauerndem Kroatien-Krieg (siehe auch Jugoslawienkriege), der erst nach militärischen Erfolgen der Kroaten 1995 (Militäroperation Oluja) mit dem Vertrag von Dayton vom 14. Dezember 1995 endete.

Kroatien nach der Unabhängigkeit
Im Oktober 2001 unterzeichnete Kroatien ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union. Es sichert Kroatien den freien Zugang zum Europäischen Binnenmarkt, verlangt dem Land aber auch umfangreiche Wirtschafts- und Sozialreformen ab. Heute steht Kroatien in Beitrittsverhandlungen mit der EU.

Quelle: https://de.wikipedia.org